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Jäger: Revierrundfahrt in Stöckendrebber

Wie Drohnen Kitze retten

Revierrundfahrt in Suderbruch: Die Teilnehmer vor dem Baggersee.red
Revierrundfahrt in Suderbruch: Die Teilnehmer vor dem Baggersee.red
AHLDEN - 15. Juli 2018 - 13:00 UHR - VON REDAKTION

Die Jäger der Gemeindejagd in Suderbruch waren Ausrichter der traditionellen Revierrundfahrt im Hegering Ahlden/Aller. Im jährlichen Wechsel hat jedes Revier im Hegering die Gelegenheit, sich den Mitgliedern und seinen Nachbarn vorzustellen. Die Suderbrucher Jäger hatten auf den Hof von Mario Nebel-Engehausen nach Stöckendrebber eingeladen, wo 35 interessierte Jäger und Gäste vom Hegeringleiter Walter Völkers begrüßt wurden.

Vor Antritt der Fahrt präsentierte Iris Köhler aus Burgwedel die Möglichkeiten des Einsatzes einer Drohne mit einer Wärmebildkamera, besonders mit Blick auf moderne Kitzrettung. Die Zuhörer stellten fest, dass eine Drohne nicht nur zum Aufspüren von Kitzen und Gelegen vor der Mahd auf Wiesen geeignet ist.

Vor Antritt der Fahrt durch das abwechslungsreiche Revier Suderbruch mit dem Treckergespann konnte Mario Nebel-Engehausen diverse Details zum Revier vermitteln. Suderbruch ist ein reines Niederwildrevier, das landwirtschaftlich geprägt ist und kaum über 20 Prozent Waldanteil verfügt.

Als in Suderbruch wirtschaftender Landwirt ging Nebel-Engehausen insbesondere auf die vielen Möglichkeiten der Niederwildhege durch Anlage von Blühstreifen wie zum Beispiel Erbsenfenster in Zuckerrüben oder reine Blühstreifenanlagen als auch die Anlage von Altgrasstreifen ein.

Allein die Bestellung eines 0,5 Hektar großen Blühstreifens im Sommerweizen reiche als Deckungsinsel und als Nahrungsangebot im Winter für das Niederwild bis Ende Februar des Folgejahres aus. Diese und viele andere Maßnahmen zum Schutz des Niederwildes auch im Revier Suderbruch waren einige der vielen Anschauungen und Maßnahmen, mit denen die Suderbrucher Jäger in ihrem Revier punkten können.

Nach Abschluss der grenzüberschreitenden Revierbereisung der Suderbrucher Gemeindejagd ging es wieder zurück in das Revier nach Stöckendrebber auf den Hof von Mario Nebel-Engehausen, wo die Gruppe unter dem Schauer seiner Kartoffelhalle vor dem Schutz der sengenden Sonne bei Bratwurst und kalten Getränken zum gemütlichen und letzten Teil der Revierrundfahrt übergehen konnte.

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