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Die Bergstraße: Ärgernis für Anwohner und Autofahrer über erhebliche Schäden an der Landstraße

“Wir kennen unser Streckennetz gut”

Auch Reparaturarbeiten halfen nicht nachhaltig: Aus Sicht der Walsroder Bürgermeisterin ist eine Sanierung notwendig.js (2)
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Auch Reparaturarbeiten halfen nicht nachhaltig: Aus Sicht der Walsroder Bürgermeisterin ist eine Sanierung notwendig.js (2)
WALSRODE - 03. Juli 2019 - 11:00 UHR - VON JOHANNA SCHEELE

Den ersten Eindruck, den Autofahrer aus Richtung Visselhövede von Walsrode bekommen, ist die Bergstraße. Ein sehr huckeliger Eindruck und kein guter, versichert auch eine Anwohnerin, die sich mit dem Anliegen an die Zeitung gewandt hat. “Die Lkw krachen in die Schlaglöcher und der Straßenbelag ist abgefahren”, beschreibt die Frau den Zustand. Die Straße sei großer Verkehrsbelastung ausgesetzt.

Die geplante Sanierung sollte eine neue Asphaltdeckschicht, sanierte Fußgängerbereiche und eventuell auch Kanalarbeiten umfassen - so nachzulesen im WZ-Artikel aus Januar 2016. Von attraktiven Zufahrtsstraßen ist die Rede, doch fast zwei Jahre nach dem eigentlich angekündigtem Ende der Sanierungsarbeiten werden die Schäden nicht weniger. Während Randbereichs- und Kanalarbeiten in das Aufgaben- und Finanzfeld der Stadt Walsrode fallen, liegt die Planungshoheit in Sachen Asphalt bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden.

In dem Artikel aus dem Jahr 2016 wird Bürgermeisterin Helma Spöring wie folgt zitiert: “Wir beginnen demnächst mit den Vorplanungen gemeinsam mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden.” Auf Nachfrage bei Gisela Schütt, Leiterin des Geschäftsbereichs, erklärt sie, dass “derzeit keine Sanierung der Bergstraße geplant ist”. Auch gemeinsame Planungen in der Vergangenheit könne sie nicht bestätigen.

Mit Schütts Aussage konfrontiert erklärt Spöring, dass es sehr wohl und selbstverständlich diskutiert wurde. “Es gibt natürlich erhebliche Schäden der Straße, zumindest die Fahrbahn sollte saniert werden”, stellt sich die Bürgermeisterin auf Seiten der Autofahrer in Walsrode. Aus ihrer Sicht sei besonders die Ampelkreuzung und der weitere Straßenverlauf Richtung Ortausgang betroffen. “Ich kann bestätigen, dass es noch keine Detailplanung gibt, aber Gespräche gab es”, beteuert Spöring.

Auf erneuter Nachfrage erklärt Schütt, dass Planungen immer sehr kurzfristig aufgenommen werden, für das laufende und kommende Jahr könne sie aber bestätigen, dass keine Baumaßnahmen geplant seien. “Mindestens einmal in der Woche führen die Straßenmeistereien Streckenkontrollen durch, die Landesbehörde kontrolliert einmal jährlich. Wir kennen unser Streckennetz also gut.”

Für schlaglochgeplagte Autofahrer gibt es zumindest einen kleinen Lichtblick an anderer Stelle in der Stadt: Die Planung der Sanierungen an der Quintusstraße laufen bereits, das bestätigen sowohl Bürgermeisterin Helma Spöring als auch Gisela Schütt von der Landesbehörde.

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