Lokales

/lokales/wohl-nur-geringe-erhoehung-der-kosten_10_111712298-21-.html/ / 1

Zwischenstand beim Rathaus Rethem: Planer kalkuliert mit 2,136 Millionen Euro / Steigende Baupreise

Wohl nur geringe Erhöhung der Kosten

Artikelbild
  • Bild 21
  • Bild 21
  • Bild 21
RETHEM - 17. Mai 2019 - 11:00 UHR - VON REDAKTION

Rethems Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige hat sich mit einer Bürgerinformation zum aktuellen Sachstand der Rathaussanierung in der Allerstadt geäußert. Darin dokumentiert er nicht nur den aktuellen Zwischenstand, sondern zeigt auch noch einmal die Mängel auf, die unter anderem eine Sanierung des Gebäudes notwendig machen - von der mangelnden Barrierefreiheit über Setzrisse und Spalten in Wänden und Fußböden bis hin zu mangelnder Isolierung, Wasserschäden im Erdgeschoss und veralteter Elektrik.

Um nach der Sanierung für alle Mitarbeiter der Samtgemeindeverwaltung raum- und platzmäßig zufriedenstellende Arbeitsbedingungen vorweisen zu können, zieht der Sozialbereich derzeit bereits ins von Behrsche Gebäude auf den Burghof um (WZ berichtete). In dem Gebäude befindet sich bereits jetzt das Archiv der Samtgemeinde Rethem.

Zwischenzeitlich liegt eine aktualisierte Kostenschätzung des beauftragten Planungsbüros für die bevorstehende Sanierung vor. Erfreulicherweise wird trotz der am Markt deutlich gestiegenen Baupreise nur mit einer geringen Erhöhung des Kostenrahmens um 2,54 Prozent auf nun 2,136 Millionen Euro gerechnet.

Bis Anfang Juni stellt der Planer die Leistungsverzeichnisse für die einzuholenden Angebote fertig. Angebote für die einzelnen Gewerke können dann bis Juli eingereicht werden. Die Aufträge für die Sanierung sollen im August vergeben werden.

Für die Zeit der Sanierung wird derzeit geprüft, ob auch ein alternatives Ausweichquartier in Rethem in leer stehenden Büroräumen in Frage kommt. Hier rechne die Verwaltung im Juni mit einer Entscheidung des Samtgemeinderates. Ebenfalls im Juni soll der Auftrag für die Anbindung des Ausweichquartiers an das Kreisnetz im EDV-Bereich vergeben werden. Das Ausweichquartier selbst soll Mitte September zur Verfügung stehen. Der Umzug der Verwaltung ist für die erste Oktoberhälfte geplant.

Mit dem Beginn der Sanierung wird ab Mitte Oktober gerechnet. Nach einer Bauzeit von etwa zwölf Monaten soll das sanierte Rathaus dann im Herbst 2020 wieder bezogen werden.

Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.
Diese Beitragsdiskussion wird moderiert. Die Redaktion behält sich das Recht vor, eingereichte Kommentare zu löschen, wenn diese gegen den Verhaltenscodex verstoßen. Ihr Kommentar sowie Ihr vollständiger Name werden in der Beitragsdiskussion veröffentlicht. Einzelne Kommentare können zur Veröffentlichung in der Walsroder Zeitung verwendet werden.
Lesen, was gefragt ist. Wissen, was gemeint ist.
Mit WZ+ die volle Artikelvielfalt erleben. Von Heidjern, für Heidjer.