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Der neue Beirat der Naturschutzakademie tagt zum ersten Mal

Zusammenarbeit mit großem Potenzial

Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Umweltministerium, bei einem Besuch auf Hof Möhr mit dem Akademiedirektor Dr. Eick von Ruschkowski (links). Foto: NNA
Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Umweltministerium, bei einem Besuch auf Hof Möhr mit dem Akademiedirektor Dr. Eick von Ruschkowski (links). Foto: NNA
SCHNEVERDINGEN - 13. April 2021 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

Großes Interesse an der Zusammenarbeit und eine lebendige Diskussionsatmosphäre von Beginn an: Der neue Beirat der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz hat sich im Rahmen einer digitalen Sitzung konstituiert. Die neuen Mitglieder wurden begrüßt von Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Umweltministerium.

Insgesamt 13 Mitglieder, fachlich bewusst breit gefächert, gehören dem Beirat an: jeweils ein Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Landwirtschaftskammer, der Landesforsten, des Bundesverbandes Naturschutz, der Vorsitzende des FÖJ-Beirats sowie jeweils drei Vertreter und Vertreterinnen von Universitäten und aus den anerkannten Naturschutzverbänden. Hinzu kommt jeweils ein Vertreter der Stiftung des Vereins Naturschutzpark und des Heidekreises. Als Vorsitzende wurde im Rahmen der Sitzung Professorin Dr. Jaqueline Loos von der Leuphana Universität gewählt; ihr Stellvertreter ist der Umweltreferent des Niedersächsischen Landkreistages, Dr. Lutz Mehlhorn.

Staatssekretär Doods, der die Mitglieder digital zugeschaltet aus Hannover begrüßte, nannte den fachlich breit aufgestellten Beirat einen Garant für die Qualität. Unter Bezug auf den “Niedersächsischen Weg”, das aktuelle Naturschutzprogramm des Niedersächsischen Umweltministeriums, das ganz wesentlich auf einem kooperativen Miteinander beruht, illustriere die Art der Zusammensetzung des Beirats eine Haltung, die ein erfolgreicher Naturschutz brauche. Es sei schließlich wichtig, auch unterschiedliche Positionen auszutauschen und auszuhalten - und nicht nur übereinander zu reden. Es gelte, die Erwartungen aller Beteiligten zu erkennen und gemeinsam konstruktive Lösungen zu entwickeln.

Welche Rahmenbedingungen es braucht, um zu einem Schulterschluss kommen zu können - diese Frage ist auch für Eick von Ruschkowski zentral. Der Direktor der Naturschutzakademie freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Beirat, der mindestens einmal im Jahr tagen wird. Der erste Termin steht schon fest. Im September dieses Jahres werden die Beiratsmitglieder in die Ausgestaltung des Jahresprogramms 2022 der Akademie einbezogen.

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