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Feierliche Abschlussveranstaltungen an der Wilhelm-Röpke-Schule in Schwarmstedt

Zweimal die Traum-Abinote erreicht

Stehen stellvertretend für alle Abschlussschüler der KGS Schwarmstedt in diesem Jahr: Maja-Magdalena Klein (links) und Nele Witt erreichten die Traum-Abinote 1,0. Foto: KGS
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Stehen stellvertretend für alle Abschlussschüler der KGS Schwarmstedt in diesem Jahr: Maja-Magdalena Klein (links) und Nele Witt erreichten die Traum-Abinote 1,0. Foto: KGS
SCHWARMSTEDT - 15. Juli 2021 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

Auch dieses Schuljahr war von Corona geprägt, und wie schon vor einem Jahr konnte die Übergabe der Abschluss- und Abiturzeugnisse nicht in dem Rahmen stattfinden, wie er an der Wilhelm-Röpke-Schule in Schwarmstedt aus früheren Jahren bekannt ist. Aber die KGS hatte ein Konzept entwickelt, das zumindest die Nutzung der Mensa wieder ermöglichte. Es gab drei Veranstaltungen, zum einen für die neunte Hauptschulklassen, zum anderen für die zehnte Haupt- und Realschulklassen und zum Dritten für die Abiturientinnen und Abiturienten. Die Teilnehmerzahl musste zudem begrenzt werden.

Der Vergleich mit Hermann Hesses “Stufen”

Gesamtschuldirektor Tjark Ommen hatte sich in diesem Jahr das Fach Deutsch ausgewählt, auf das er seine Reden bezog, genauer gesagt, die Gedichtinterpretation. Er las jeweils das Gedicht “Stufen” von Hermann Hesse vor und interpretierte je nach der unterschiedlichen Lebenssituation, in der sich die Absolventinnen und Absolventen befinden, wie man die Stufen des Lebens erklimmen und dann auch hinter sich lassen kann. Die Schüler ließen zum Beispiel die Lehrkräfte hinter sich, und obschon man sich sicher einmal wieder sehe, werde es nicht mehr so sein wie zur Schulzeit. Manche ließen auch ihr Elternhaus hinter sich, wenn sie die nächsten Schritte gehen. Ommen macht allen Mut, sich auf das Abenteuer und die Herausforderungen einzulassen und bei Bedarf auch einmal wieder eine Stufe zurückzugehen, um sich Ratschläge zu holen, wenn es einmal nicht so klappt.

Hauptschulzweigleiter Jens Weber hielt Reden im neunten und im zehnten Jahrgang. Er war froh, dass so viele Schüler die besonderen Herausforderungen gemeistert haben und mit einem guten Zeugnis in die Welt hinausgehen - oder auch noch ein Jahr dranhängen, um sich weiter zu qualifizieren. Zum Schluss rief Weber seinen Schülerinnen und Schülern zu: “Bleibt so freundlich und ehrlich wie ich euch kennengelernt habe!”

Die Wunder im persönlichen Leben

Tanja Otte hatte als Realschulzweigleiterin ihre Rede für die zehnten Klassen vorbereitet. Ausgehend von den sieben Weltwundern ging es bei ihr um die Wunder im ganz persönlichen privaten Leben, wo das Wohnzimmer zum Großraumbüro wurde und wo man, statt den 16. Geburtstag groß zu feiern, zur Medienfachkraft wurde. So erreichten 47 Schülerinnen und Schüler den Realschulabschluss, mehr als die Hälfte sogar den erweiterten Realschulabschluss.

Gymnasialzweigleiter Jan Stünkel und Oberstufenkoordinator Uwe Janßen verwiesen darauf, dass die Abiturienten der erste Jahrgang sind, der wieder nach 13 Jahren Abitur gemacht und sich durch Aufrichtigkeit, Hilfsbereitschaft und einen besonderen Humor ausgezeichnet hat. Und sie freuten sich über besondere Leistungen: Nele Witt und Maja-Magdalena Klein erreichten jeweils das Sensationsergebnis von 1,0 als Abiturnote.

Lob für die Schülerinnen und Schüler

In allen Veranstaltungen führte der Sozialpädagoge Christian Biringer in seiner einzigartigen Art und Weise durch das Programm und sparte nie mit Lob für die Leistungen der Schulgemeinschaft in schwerer Zeit. Musikalisch wurden die Veranstaltungen von Moritz Reusch und Johnny Groffmann am Piano und Domenic Eggers an Klarinette und Saxofon hervorragend untermalt.

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