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Die Freudenthal-Gesellschaft lädt ins “Fliegende Klassenzimmer” und ins Alte Rathaus in Soltau ein.

Platt snacken, lesen, schreiben

Im Alten Rathaus in Soltau: Karin Thorey, Vorsitzende der Freudenthal Gesellschaft, und ihr Stellvertreter Dr. Wolfgang Brandes, haben Platz genommen im Freudenthal-Zimmer. Foto: Freundenthal-Gesellschaft
Im Alten Rathaus in Soltau: Karin Thorey, Vorsitzende der Freudenthal Gesellschaft, und ihr Stellvertreter Dr. Wolfgang Brandes, haben Platz genommen im Freudenthal-Zimmer. Foto: Freundenthal-Gesellschaft
SOLTAU - 09. Juli 2022 - 18:00 UHR - VON REDAKTION

Die Freudenthal-Gesellschaft lädt am Donnerstag, 14. Juli, in der Zeit von 18 bis 19 Uhr zum Klönen und Platt-Snacken ins “Fliegende Klassenzimmer” ein. Es ist eine offene Runde, wer Lust und Zeit hat, kann vorbei kommen und über “düt un dat snacken”. Die Veranstaltung ist barrierefrei und über den Außenfahrstuhl des “Fliegenden Klassenzimmers” erreichbar.

Gäste sind auch am 18. Juli in der Zeit von 16 bis 18 Uhr im Alten Rathaus, im Freudenthal-Zimmer, willkommen. Engagierte Ehrenamtliche geben den Gästen zwanglos im Gespräch einen kleinen Einblick in das Leben und Werk der Brüder Friedrich und August Freudenthal. In dem mit historischen Möbeln ausgestatteten Raum residierte Friedrich Freudenthal in seiner Zeit als Bürgermeister.

Die Freudenthal-Gesellschaft e. V. wurde 1948 zur Pflege des Werkes der Freudenthal-Brüder Friedrich (1849 - 1929) und August (1851 - 1898) und zur generellen Förderung der niederdeutschen Sprache und Literatur gegründet. Im jetzigen Freudenthal-Zimmer wirkte Friedrich Freudenthal von 1884 bis 1887 als Bürgermeister. Von 1892 bis 1896 war er dann Gemeindevorsteher in Fintel. Die Vorsitzende Karin Thorey und Stellvertreter Dr. Wolfgang Brandes freuen sich, dass die Mitglieder der Freudenthal-Gesellschaft aus dem gesamten norddeutschen Raum kommen.

Heute präsentiert sich die Freudenthal-Gesellschaft als moderne Literaturgesellschaft. Ihre Hauptaufgabe sieht sie selbst darin, die niederdeutsche Literatur und Sprache zu fördern und sich mit Regionalliteratur zu befassen. Zudem werden die Werke der Brüder Friedrich und August Freudenthal kontinuierlich neu aufgelegt. Diese Aktivitäten des Vereins werden von der Stadt Soltau maßgeblich unterstützt. Gemeinsam mit dem Heimatbund Soltau wird jährlich - kurz vor Weihnachten - so unter anderem ein neuer Band der “Soltauer Schriften - Binneboom” herausgegeben.

Seit 1956 wird zudem der mit jetzt 2500 Euro dotierte Freudenthal-Preis für neue niederdeutsche Literatur ausgeschrieben. Auch eine mit 500 Euro dotierte Freudenthal-Anerkennung wird von der Literaturgesellschaft regelmäßig vergeben.

Der Freudenthal-Preis ist somit die älteste kontinuierlich verliehene Auszeichnung für niederdeutsche Literatur. Ziel des Literaturwettbewerbes ist die Förderung niederdeutschen Schriftgutes. In diesem Jahr wird der Freudenthal-Preis also bereits zum 65. Mal verliehen. Die Preisvergabe erfolgt am Sonnabend, 24. September, in Soltau.

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