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Wieder in der Heimat: Dr. Christioph Nelges aus Dorfmark stellt sich vor

Jungmediziner zurück im Heidekreis

Nun ein Team: Dr. Britta Bostelmann-Häusser Dr. Christoph Nelges (Mitte) Dr. Dirk Lampe.Foto: Landkreis Heidekreis
Nun ein Team: Dr. Britta Bostelmann-Häusser Dr. Christoph Nelges (Mitte) Dr. Dirk Lampe.Foto: Landkreis Heidekreis
WALSRODE - 20. März 2021 - 14:00 UHR - VON REDAKTION

In dem Bemühen die medizinische Versorgung gerade durch Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmediziner zu sichern, fördert der Heidekreis seit 1. Januar 2019 junge Ärztinnen und Ärzte im Rahmen ihrer Ausbildung vom Praktikum bis hin zur Niederlassung. Diese Förderung hat auch Dr. Christioph Nelges in Anspruch genommen. Er absolviert derzeit eine Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin in der Walsroder Praxis von Dres. Dirk Lampe und Dr. Britta Bostelmann-Häusser. Denn die Förderung der Weiterbildung von Fachärztinnen und Fachärzten der Allgemeinmedizin ist ein Baustein dieses Förderprojektes. Eine solche Weiterbildung umfasst 24 Monate und befähigt im Anschluss zur Niederlassung in einer hausärztlichen Praxis.

Krankenhausalltag lehrreich, aber wenig Zeit für Patienten

Dr. Christioph Nelges begann nach seinem Examen und der Promotion an der Universität Heidelberg begann Nelges eine Facharztausbildung im Klinikum Siloah in Hannover im Bereich der Inneren Medizin. Dort machte er zusätzlich die Ausbildung zum Notarzt.

Die drei Ausbildungsjahre im Krankenhaus seien überaus lehrreich, aber die fehlende Patientenbindung sei zunehmend unbefriedigend gewesen, so der junge Mediziner. Für Gespräche mit Patientinnen und Patienten sei kaum noch Zeit gewesen. “Daher entschied ich mich, in die Allgemeinmedizin zu wechseln”, so Christioph Nelges, der in Dorfmark aufgewachsen ist und das Gymnasium in Walsrode besucht hat. Der Heidekreis sei seine Heimat. Im Rahmen seines Studiums war er bereits in der Praxis von Dirk Lampe und Dr. Britta Bostelmann-Häusser tätig.

Die Förderung biete seiner Meinung nach Assistenzärzten/-ärztinnen einen zusätzlichen Anreiz, sich für die Weiterbildung in einer ländlichen Region wie dem Heidekreis zu entscheiden. Zudem unterstütze sie die Arztpraxen bei ihren Bemühungen, Nachwuchs für ihre Arbeit zu gewinnen. Seit Bestehen der Richtlinie konnten bereits zehn Weiterbildungen in Praxen des Heidekreises gefördert werden, von denen bereits fünf in einer Niederlassung beziehungsweise Anstellung im Heidekreis mündeten.

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