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Die Künstlergruppe präsentiert ab 4. September Malerei, Fotografien, Skulpturen und Mosaike in Bad Fallingbostel.

SFArte: Mit der Kunst durch die Krise(n)

“Neue Welten”: Gerhard von Hörsten gibt dem Motto der aktuellen Ausstellung ein Motiv. Foto: SFArte
“Neue Welten”: Gerhard von Hörsten gibt dem Motto der aktuellen Ausstellung ein Motiv. Foto: SFArte
BAD FALLINGBOSTEL - 22. August 2022 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

Kunst lebt von Vielfalt, sichtbar gemacht durch die unterschiedlichen Perspektiven und Arbeitsweisen von Künstlerinnen und Künstlern. Der Dialog zwischen den Kunstschaffenden und der Austausch mit dem Publikum sind auch für die Künstlergruppe SFArte erstrebens- und wünschenswert. In diesem Sinne präsentiert SFArte die aktuelle Ausstellung “Neue Welten” vom 4. bis 25. September im Ratsaalfoyer in Bad Fallingbostel. In diesem Jahr nehmen zwölf Künstler teil: Frauke Biermann, Gerhard von Hörsten, Ilsedore Peterson, Maria Rodriguez, Monika Bittner, Nicolina Schöfer- Wimmer, Ralph Volkland, Stefan Scharringhausen, Traute Maria Modarai, Uwe Kossmann, Wolfgang Cordes und Soraya Heuer. Schwerpunkte der Ausstellung sind Malerei in verschiedenen Techniken, Fotografien, Skulpturen und Mosaike.

Bewegungen zwischen den Exponaten herstellen

Die Vernissage findet am 4. September ab 15 Uhr statt. Das Grußwort hält Bad Fallingbostels Bürgermeister Rolf Schneider. Musikalisch begleitet wird die Präsentation von der Künstlerin Jana Schramm (Jasch Art). Sie stammt aus Ahausen im Raum Rotenburg. Die Ausstellung ist von 4. bis 25. September, sonnabends und sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. An einigen Sonntagen wird auch ein Rahmenprogramm angeboten. Die Künstlerin Monika Bittner hält am Sonntag, 11. September, ab 16 Uhr eine Konferenz über das Thema “Frauen in der Kunst”. Am 25. September ab 16.30 Uhr wird es Bewegungen zwischen den Exponaten geben‚ ein Spiel, das die (Licht-)Schwingungen verstärkt, die von den Werken ausgehen. Es wird ein Experiment sein, begleitet von Klängen von Ute Groffmann.

SFarte lädt jedes Jahr eine Gastkünstlerin oder einen Gastkünstler in die Ausstellung ein, mit dem Ziel, Stammbesuchern sowie Galerien und Sammlern spannende und abwechslungsreiche Unterhaltung zugänglich zu machen. Die diesjährige Gastkünstlerin ist María Rodríguez. Sie wurde in Pontevedra in Nordspanien in der Nähe von Santiago de Compostela geboren und lebt seit ihrem vierten Lebensjahr in Deutschland. María Rodríguez legt ihr Herz und ihre Seele in die Collage, ihre künstlerischen Fähigkeiten sind auch in ihren minimalen Objekten zu spüren, einige in Streichholzgröße. Sie legt Wert auf eine nachhaltige Zukunft, weshalb sie in ihrer Arbeit alles verwendet, was sie im Alltag findet, von Schmuck, alten Schrauben, Knöpfen bis hin zu Tapeten, Verpackungen und recycelten Materialien.

“Neue Welten” werden zum Dialogthema

SFArte ist ein Zusammenschluss verschiedener Künstler aus dem Heidekreis. Was vor 23 Jahren als Künstlertreffen begann, ist zu einer festen Institution in der regionalen Kunstszene geworden. SFArte präsentiert sich jedes Jahr mit einer großen Gemeinschaftsausstellung, die meist immer im Saal des Bad Fallingbosteler Rathauses stattfindet, aber auch im Museum Soltau war die Ausstellung schon zu Gast. Die Größe der Künstlergruppe ist durch die Coronazeit geschrumpft, aber die Künstlerinnen und Künstler , die noch in der Gruppe arbeiten, tun das noch intensiver und leidenschaftlicher.

Die größten Probleme der Welt wie Klimawandel, Corona, Armut, Kriege, Cybermobbing, Gleichstellung und Diskriminierung beschäftigen die Kreativen wie in keiner anderen Zeit, Demokratie und Meinungsfreiheit seien wichtiger geworden denn je. Deshalb hat SFArte “Neue Welten” zum Dialogthema gemacht. Die zentralen Fragen: “Seit Februar 2022 befinden wir uns in einer Multikrise, die handfeste Lösungen braucht. Werden wir in der Lage sein, Veränderungen für neue Welten zu denken, zuzulassen und ein friedliches Zusammenleben auf und mit dieser Erde zu schaffen?” Kunst wird den Prozess begleiten, ist sich SFArte sicher, dass die Antwort “Ja” lauten muss.

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