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Hilfsaktion “Eintracht hilft” erstellt erste Erfolgsbilanz / 725 gefahrene Kilometer für mehr als 40 Einkäufe

Eintracht Leinetal stellt Einkaufsservice ein

Torsten Holzhäuser war einer der drei Organisatoren und packte selbst mit an beim Einkaufsservice von Eintracht Leinetal. Fotos: Eintracht Leinetal
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Torsten Holzhäuser war einer der drei Organisatoren und packte selbst mit an beim Einkaufsservice von Eintracht Leinetal. Fotos: Eintracht Leinetal
SCHWARMSTEDT - 22. Juni 2020 - 12:04 UHR - VON REDAKTION

Nach genau 80 Tagen, zirka 725 gefahrenen Kilometer und mehr als 40 ausgelieferten Einkäufen wird die Aktion “Eintracht hilft” ihren “regulären” Betrieb einstellen. Diese Initiative war (wie aktuell berichtet) Ende März von drei aktiven Spielern von Eintracht Leinetal ins Leben gerufen worden, um bedürftigen Menschen eine Hilfestellung in der Corona-Zeit zu bieten. Schnell wurden ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht und gefunden: insgesamt 25 aktive und passive Mitglieder des Vereins. Es wurden Flyer und Einkaufszettel entworfen, die in Arztpraxen, Apotheken, bei Pflegediensten, Johannitern und in Supermärkten ausgelegt wurden.

“Am Anfang lief die Aktion stockend an, vielleicht waren die Menschen unsicher oder fühlten sich nicht wohl bei dem Gedanken, jemand anderen einkaufen zu lassen. Diese Gedanken haben sich allerdings schnell gelegt, sodass wir nach drei, vier Wochen bereits Stammkunden hatten, die uns gerne kontaktierten”, erklärt Initiator Torsten Holzhäuser.

“Wir sind immer noch begeistert von der Bereitschaft der Helferinnen und Helfer. Es gibt eine Whatsapp-Gruppe, in der kurzfristig ‚Aufträge‘ kommuniziert werden. Schnell finden sich Leute, die den Einkauf erledigen”, freut sich Mit-Initiator Carsten Feldmann. So langsam kehrt der Alltag wieder ein, sodass man einen klaren Rückgang der Nachfrage verzeichnen kann.

Die Initiatoren sind momentan am Planen: “Als Netzwerk würden wir die Initiative und den Stamm an Helferinnen und Helfer gerne beibehalten, sodass bei Bedarf immer noch reagiert werden kann. Corona ist noch nicht vorbei, und wir wollen weiterhin den Menschen helfen”, fügt Feldmann hinzu.

Guido Krohne, der dritte der Initiatoren, richtet einen besonderen Dank an die Helferinnen und Helfer: “Das war ein tolles Gefühl, als innerhalb weniger Minuten direkt eine Zusage für das Erledigen eines Einkaufs kam.” Die drei Initiatoren agierten quasi als Telefonzentrale und leiteten Anfragen für Einkäufe in die Gruppe weiter oder erledigten diese kurzerhand selbst. “Wir sind stolz auf alle aktiven und passiven Mitglieder, die an dieser Aktion teilgenommen haben und natürlich gilt ein großer Dank den Initiatoren dieser gelungenen Aktion. Für einen ‚kleinen Dorfverein‘ wie unsere Eintracht Leinetal sind solche Projekte eine wunderbare Situation, um zu zeigen, dass man als Gemeinschaft zusammengewachsen ist und unabhängig vom Fußball zu helfen versucht”, sagt Eintracht-Pressesprecher Marvin Eberlein abschließend.

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