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Erweiterter Vorstand trifft sich virtuell, um über aktuelle Lage zu sprechen und diskutiert über die Erstattung der Meldegebühren

Handball-Region arbeitet an Wiederaufnahme-Plänen

red
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WALSRODE - 17. März 2021 - 18:00 UHR - VON REDAKTION

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie mit ihren Einschränkungen, die auch den Sport und insbesondere den Kontaktsport hart treffen, arbeiten die zuständigen Gremien der Handball-Region Lüneburger Heide auf virtuellem Wege an der Wiederaufnahme des Spielbetriebs. So hat sich der erweiterte Vorstand, das zweithöchste Gremium der Handball-Region Lüneburger Heide, zu seiner ersten Sitzung im Jahr 2021 getroffen.

Der Blick auf die Meldegelder

Die Aufstellung des Haushalts für das laufende Jahr war wegen der vielen Unwägbarkeiten nicht einfach. Nach kurzer Diskussion genehmigte der erweiterte Vorstand den Entwurf des Vorsitzenden Finanzen. In der Diskussion wurde abgewogen, ob eine Erstattung der Meldegelder aus der abgebrochenen Saison an die Vereine möglich wäre. Dazu wurde angeführt, dass der Handballverband Niedersachsen (HVN) den Vereinen, die in den höheren Spielklassen auf Landesebene spielen, zumindest einen Teil der Meldegelder erstattet hat.

Die Mitglieder des erweiterten Vorstands wurden von einigen Vorstandsmitgliedern darauf hingewiesen, dass die Aufgaben der Region ganz überwiegend aus den Meldegeldern finanziert werden. Angesichts der möglichen Einschränkungen im Spielbetrieb hatte die Region im vergangenen Jahr bei den Jugendmannschaften schon komplett auf Meldegelder verzichtet.

Sollten die Haushaltslage und die allgemeine Entwicklung es zulassen, dass aufgrund weiterhin niedrigerer Ausgaben in der Region die Vereine durch Verzicht auf einen Teil der Meldegelder die Vereine entlastet werden könnten, sollte dies über niedrigere Meldegelder zur kommenden Saison geschehen. Dadurch würde man den Aufwand für die Erstattungen vermeiden, und bei den Vereinen Schwierigkeiten durch die Buchung der Einnahmen entstehen.

Zuordnung zu den Altersklassen

Bei Mehrspartenvereinen ist es nicht sicher, ob die Handballer überhaupt von einer Erstattung profitieren. Der HVN finanziert sich im Übrigen hauptsächlich über die Verbandsabgabe. Diese wird allerdings von der Region eingezogen, was die Handball-Region Lüneburger Heide gerade vor dem jetzigen Hintergrund sehr kritisch sieht. Die Abgabe wird komplett an den HVN weitergeleitet. Im Vergleich hat die Region durch den vollständigen Verzicht auf die Meldegelder der Jugend wahrscheinlich mehr entlastet als der HVN.

Zusätzlich wurde bekanntgegeben, dass eine bundesweit diskutierte Änderung bei der Zuordnung zu den Altersklassen bei der Jugend aller Voraussicht nicht umgesetzt wird. Der Vorschlag zielte darauf ab, dass die Kinder und Jugendlichen ein Jahr in ihrer sportlichen Entwicklung verloren haben und deshalb zur kommenden Saison der jeweils ältere Jahrgang in der bisherigen Altersklasse bleibt. Sportlich gesehen sind alle Jugendlichen gleich betroffen. Anfang der Woche hat der Bundesrat des DHB entschieden, dass es bei der bisherigen Regelung bleibt. Dies bietet zumindest Planungssicherheit für die Vereine.

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