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Top-Talente mit Landeskader beim internationalen Wettkampf in Dortmund am Start

Esseler Sportschützen messen sich mit Nationalkader-Assen

Hoch konzentriert: Mit der Sportpistole stieß Victoria Dassis vom SV Essel (Foto) beim internationalen Wettkampf in Dortmund bis ins Finale vor. red (2)
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Hoch konzentriert: Mit der Sportpistole stieß Victoria Dassis vom SV Essel (Foto) beim internationalen Wettkampf in Dortmund bis ins Finale vor. red (2)
ESSEL - 24. Mai 2018 - 12:31 UHR - VON REDAKTION

In Dortmund fand die 18. ISAS (Internationaler Saisonauftakt der Sportschützen) statt, und vom Schützenverein Essel waren mit dem Landeskader Niedersachsen drei Top-Talente mit am Start. Als Standortbestimmung vor den wichtigen nationalen Meisterschaften nutzten viele Nationalkader die Möglichkeit, in Dortmund an den Start zu gehen.

So waren die Nationalkaderschützen der Nachbarländer Frankreich, Belgien und den Niederlanden ebenso vertreten wie Sportschützen aus der Ukraine, Ägypten oder sogar aus Japan. Vor dieser großen Kulisse versuchten in der Juniorenklasse weiblich Mareike Dehnbostel und Victoria Dassis vom SV Essel mit der Luft- und 25m-Sportpistole sowie bei den männlichen Junioren Fabian Scheidler mit der Luftpistole und 50m-Freien Pistole zu bestehen. Mit der Sportpistole qualifizierte sich Victoria Dassis als Sechste des Vorkampfes für das Finale der besten Acht und das, obwohl sie mit Ihrem Vorkampfergebnis von 548 Ringen (264 Präzision/284 Duell) unzufrieden war. Im Finale konnte sie sich dann sogar noch auf Platz fünf verbessern.

Unter “Erfahrung sammeln” hakte Mareike Dehnbostel ihren Wettkampf ab, 471 Ringe (221 Präzision/250 Duell) reichten nur für Platz 17 im unteren Drittel des starken Teilnehmerfeldes.

Vom Krankenbett auf den Schießstand, unter diesen ungünstigen Bedingungen startete Fabian Scheidler am Donnerstag mit der Luftpistole und fand wie zu erwarten nicht zu seiner Normalform. 553 Ringe im internationalen 60-SchussProgramm sicherten ihm Platz 13 von 38 Teilnehmern. Zum Finale der besten Acht fehlten aber nur vier Ringe, die unter normalen Bedingungen absolut möglich gewesen wären.

Mit der Luftpistole wurde den Juniorinnen dann am Sonnabend aufgezeigt, wie hoch die Messlatte auf nationaler wie internationaler Ebene liegt. 532 Ringe von Victoria Dassis und 523 Ringe von Mareike Dehnbostel reichten nur für Plätze im unteren Bereich. Für Mareike Dehnbostel, als Jugendschützin eine der jüngsten Teilnehmerin bei den Juniorinnen, war es trotzdem ein solider Wettkampf auf Niveau ihrer Trainingsergebnisse und daher für sie selber wie auch Vereinstrainer Axel Pralle zufriedenstellend.

Am Sonntag hatte Fabian Scheidler mit der Freien Pistole seinen zweiten Start. Gesundheitlich bei 90 Prozent, gelang noch nicht alles, insbesondere fiel es ihm schwer, über die zwei Stunden Wettkampfzeit Konzentration und vor allem Körperspannung zu halten. Am Ende standen 516 Ringe (80, 90, 82, 88, 87, 89) auf dem Ergebnismonitor, was den sechsten Platz bedeutete. Um mit den Konkurrenten der ausländischen Nationalkader mithalten zu können, bedarf es sechs vernünftiger Serien, nicht nur vier. “Aber es war kein schlechter Wettkampf, und unter anderen Umständen wäre bestimmt noch ein besseres Ergebnis drin gewesen. In vier Wochen steht der IWK in Berlin an und dann geht es in acht Wochen zum internationalen Heimwettkampf der ISCH nach Hannover. Mal schauen, was dann im Vergleich mit den stark vertretenden osteuropäischen Ländern möglich ist”, resümierte Vereinstrainer Axel Pralle zufrieden.

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