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Walsroder auf Querfeldein-Strecken mit zahlreichen Rennsiegen

Christoph Kuske eine Klasse für sich beim Cyclocross

Der Walsroder Christoph Kuske zeigte bei der just abgelaufenen Cyclocross-Saison starke Leistungen in seiner Altersklasse Ü40. red
Der Walsroder Christoph Kuske zeigte bei der just abgelaufenen Cyclocross-Saison starke Leistungen in seiner Altersklasse Ü40. red
WALSRODE - 17. Januar 2019 - 18:00 UHR - VON REDAKTION

Christoph Kuske aus Walsrode hat die aktuelle Cyclocross-Saison erfolgreich beendet. Cyclocross ist eine Disziplin des Radsports. Die Sportart wird fast ausschließlich im Herbst und Winter auf meist unbefestigten Wegen ausgetragen.

Im Unterschied zu dem seit den 80er Jahren immer beliebter werdenden Mountainbike-Sport wird beim Cyclocross auf in ihren Abmessungen modifizierten, also stabileren Rennrädern mit klassischem gebogenem Rennlenker und ohne Federung gefahren. Die Reifen haben unterschiedliche Profilierung und Breite, sind aber durchgängig stärker profiliert und breiter als herkömmliche Rennradreifen. Es geht über Stock und Stein und bergauf- und -ab über Wiesen und Felder. Zwischen den kräftezehrenden Passagen kommen auch kurze Strecken zum Gasgeben. Und das in einer Jahreszeit, zu der die meisten Fahr- und Rennräder auf frühlingshafte Temperaturen in der Garage stehen bleiben.

Gestartet wurde die Saison Ende Oktober in Hannover beim Ihme-Cross. Christoph Kuske konnte dabei mit großem Vorsprung in seiner Altersklasse für sich entscheiden. Bei der folgenden 38. Braunschweiger Cross-Serie, die älteste deutsche Cyclocros-Serie, konnte der Walsoder alle drei Rennen in seiner Altersklasse Ü40 gewinnen. Beim Weser-Ems-Cup hat Kuske nicht nachgelassen und konnte von elf Rennen (in Cloppenburg, Espelkamp, Syke, Emsdetten, Rastede, Papenburg, Osnabrück, Rheine, Preußisch-Oldendorf) zehn für sich entscheiden. Bei dem einzigen Lauf, bei dem er nicht die Nase vorn hatte, kam er trotz eines Sturzes noch auf den dritten Platz und fuhr mit gebrochenem Lenker durchs Ziel.

Im Anschluss an die Siegerehrung hat sich Christoph Kuske bei seinen Sponsoren sowie seinen mitgereisten Teamkollegen für die Unterstützung bedankt. Ohne diese Hilfe ist ein solches Material- und zeitaufwändiges Hobby nur schwer umsetzbar. In der kommenden Saison wird sich Christoph Kuske dann wohl eine Lizenz besorgen müssen, damit der sich mit anderen semiprofessionellen Cyclocrossern in höheren Ligen messen kann und neue Herausforderungen findet.

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