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Sachsenreiterin glänzt beim Vielseitigkeitsturnier in Harbarnsen

Siemsglüß: Vier Siege an einem Wochenende

Hohe Anforderungen: Emily Erdbeer unter Sabrina Siemsglüß im schweren Gelände.Foto: Philipp Hachtmann
Hohe Anforderungen: Emily Erdbeer unter Sabrina Siemsglüß im schweren Gelände.Foto: Philipp Hachtmann
WALSRODE - 30. Juli 2020 - 09:00 UHR - VON REDAKTION

Während die Corona-Pandemie andere Sportarten noch stark im Griff hat, nutzen einige Veranstalter von Reitturnieren die Lockerungen, um in Verbindung mit strengen Sicherheitskonzepten Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Dazu gehörte im Vielseitigkeitsbereich am vergangenen Wochenende auch der RC Harbarnsen, südwestlich von Hildesheim, der jedes Jahr eine Reihe von Geländeturnieren und Vielseitigkeitsprüfungen anbietet.

In einem weitläufigen, geradezu englisch anmutenden Parkgelände fanden kombinierte A- und L-Prüfungen statt, zu denen auch die Vielseitigkeitsreiterin des Reitvereins Sachsenreiter, Sabrina Siemsglüß, zwei ihrer Pferde sattelte. Für die Rechtsanwältin war es das erste Vielseitigkeitsturnier im Corona-Jahr, nachdem sie die Dressur- und Springturniere in Alvern zur Vorbereitung genutzt hatte.

Schon dort zeigten sich die neunjährige Halbblutstute Emily Erdbeer und die siebenjährige Quizney in guter Form. Beide lieferten in A- bzw. L-Springen Nullrunden ab und waren gut platziert. In der Dressur gab es noch höhere Platzierungen und sogar einen Sieg.

Das gute Training zu Hause und auf verschiedenen Geländeplätzen sowie die Turniere in Alvern waren eine gute Vorbereitung auf die eigentlichen Aufgaben der beiden Stuten. In Harbarnsen konnte zunächst Emily Erdbeer in einer kombinierten Prüfung der Klasse L für ihre Geländestrecke in der Dressur und im Springen ein gutes Fundament legen. Die Dressur auf einem 60 Meter großen Viereck beendete sie als Vierte mit einer Wertnote von 7,8. Im Stilspringen sicherte sich das Paar - wie schon so oft - den Sieg mit einer Wertnote von 8,7. Auf dem sehr anspruchsvollen Geländekurs mit vielen schmalen, aber auch hohen und breiten Hindernissen leistete sich Sabrina Siemsglüß einen Reiterfehler, der sie den Sieg im Cross und in der Gesamtwertung kostete - am Ende landete das Paar in der Kombinierten Prüfung auf dem dritten Platz.

Zwei Tage später ging Quizney aus der Zucht von Eckbert Weiß (Kroge) in ihrer ersten A**-Prüfung an den Start. Die Stute, die zwei Jahre lang schonend aufgebaut worden war, fühlte sich schon in der Dressur gut an, überzeugte die Richter und siegte in dieser Prüfung mit einer Wertnote von 8,1. Im Parcours blieben alle Stangen liegen, die Wertnote reichte aber nicht für eine Platzierung. Auf dem knapp zwei Kilometer langen Geländekurs galoppierte die Stute kraftvoll und mutig vorwärts, ließ an keinem Hindernis eine Unsicherheit erkennen und kam innerhalb der vorgegebenen Zeit ins Ziel.

Als einer der ersten Starterinnen in dieser Prüfung legte Sabrina Siemsglüß mit einer Traumnote von 8,8 vor und blieb bis zum Ende an der Spitze, sodass ihr die Siege sowohl im Stilgeländeritt als auch in der Kombinierten Prüfung nicht mehr zu nehmen waren. Obwohl die Reiterin froh war, überhaupt ihren Sport in diesem besonderen Jahr ausüben zu können, fehlte aber der gewohnte Rahmen: Es gab keine Siegerehrung, keine Schleifen und nur eine begrenzte Zahl an Zuschauern auf dem Gelände.

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