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Lateintanz: Siebter Rang bedeutet faktisch den Abstieg für die A-Lateinformation in 2. Bundesliga

TSC Walsrode erneut vor bitterem Gang

Die Latein-Formation des TSC Walsrode wurde beim Turnier in Buchholz/Nordheide wieder nur Siebter und steht vor dem Abstieg. Foto: Sören Hogrefe
Die Latein-Formation des TSC Walsrode wurde beim Turnier in Buchholz/Nordheide wieder nur Siebter und steht vor dem Abstieg. Foto: Sören Hogrefe
WALSRODE - 02. März 2020 - 19:00 UHR - VON REDAKTION

Die ersten Tränen wurden bereits wenige Minuten nach der Wertung des Latein-Turniers der Formationen in Buchholz in der Nordheide vergossen. Der TSC Walsrode steht (wie aktuell kurz berichtet) zum dritten Mal vor dem direkten Abstieg aus der 1. Bundesliga und muss diesem Schicksal trotz erneut sehr guter Leistung entgegenblicken.

Die Wertung, die das Walsroder A-Team von den sieben Wertungsrichtern erhielt, glich der von vor zwei Wochen exakt und bedeutete einmal mehr das knappest mögliche Ergebnis zum Nachteil des TSC. Zur Einordnung: Hätte in Buchholz und zuvor in Bremen nur jeweils ein Wertungsrichter mehr die Tafel mit der Ziffer Sechs gehoben, dann würde den Walsrodern beim letzten Turnier in Solingen in zwei Wochen ein siebter Rang für den Klassenerhalt reichen. “Wenn man sich das vor Augen hält, wird das Ganze noch viel bitterer”, erklärte der ebenfalls niedergeschlagene Trainer Oliver Tienken.

Dabei waren die Trainer mit der Leistung überaus zufrieden und hatten auch nach Sichtung der Videos kaum Ansatz zur Kritik. “Gerade die Vorrunde war richtig stark, und auch im Finale haben wir eine tolle Energie gehabt”, lobte Tienken seine Truppe. Dennoch konnte der TSC nur drei Wertungsrichter komplett überzeugen und steht nun vor dem Abstieg.

Zwar ist für das letzte Turnier noch eine theoretische rechnerische Chance gegeben, doch gerade im Tanzsport sind überraschende Ergebnisse zum Saisonende eher eine Seltenheit. “Das muss man jetzt schon realistisch einordnen. Wir bereiten uns jetzt natürlich auf die 2. Liga vor”, führte Tienkens Kollege Sebastian Schwind weiter aus. Trotz des erneuten Rückschlags nahm die Mannschaft das Ergebnis noch gut auf und will sich beim letzten Turnier noch einmal gebührend präsentieren und mit einem möglichst guten Ergebnis aus der Saison gehen. “Wir können das in zwei Wochen jetzt richtig genießen, ein großartiges Wochenende mit der Mannschaft verbringen und ohne jeden Druck auftreten”, blickte Tienken voraus. (sh)

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