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Verband stellt die Weichen für Spielbetrieb

Tischtennis erstmal ohne Doppel

Allein statt zu zweit: Auf die Austragung der Doppel wird in der Vorrunde in allen Spielklassen des TTVN verzichtet. Symbolbild: © wissam-santina - stock.adobe
Allein statt zu zweit: Auf die Austragung der Doppel wird in der Vorrunde in allen Spielklassen des TTVN verzichtet. Symbolbild: © wissam-santina - stock.adobe
WALSRODE - 31. August 2020 - 20:00 UHR - VON REDAKTION

Das Präsidium des Tischtennis-Verbands Niedersachsen (TTVN) hat nun die Weichen für die anstehende Saison gestellt. Wichtigste Änderung: Auf die Austragung der Doppel wird in der Vorrunde in allen Spielklassen des TTVN verzichtet. Stattdessen sind alle laut Spielsystem vorgesehenen Einzel auszutragen. Die Entscheidung, wie in der Rückrunde zu verfahren ist, behält sich das Präsidium noch vor.

Jeder Einzelne trägt Verantwortung

“Uns allen ist klar, dass keine normale Saison bevorsteht. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir aufgrund von behördlichen Vorgaben oder Veränderungen im Infektionsgeschehen kurzfristig reagieren müssen. Dies könnte dazu führen, dass eine Unterbrechung oder notfalls auch ein Abbruch der Saison erforderlich wird”, betont Geschäftsführer Heinz-W. Löwer und fügt ergänzend hinzu, “unser Ziel war und ist es, der großen Mehrheit der Aktiven, die gerne am Spielbetrieb teilnehmen möchte, dies zu ermöglichen. Dabei trägt jeder Einzelne eine hohe Verantwortung. Das bedeutet zum Beispiel bei etwaigen Krankheitssymptomen auf die Teilnahme am Spielbetrieb zu verzichten und die Hygiene- und Abstandsregeln konsequent einzuhalten.”

Großzügige Regelauslegung

Für Entlastung der niedersächsischen Tischtennisvereine und -abteilungen soll zur kommenden Saison der vom Entscheidungsgremium beschlossene überwiegende Wegfall von Ordnungsgebühren für Nichtantreten, Spielverlegungen und Zurückziehen von Mannschaften sorgen. Die Spielleiter sind zudem angehalten Anträge auf Spielverlegungen großzügig zu behandeln. Zurückgezogene Mannschaften verlieren nach der laufenden Spielzeit nicht das Recht auf Spielklassenzugehörigkeit “zu jeder Spielklasse”, sondern werden lediglich wie Absteiger behandelt.

“Wir sehen es als unsere Pflicht und Aufgabe an, denjenigen, die in der anstehenden Saison gerne Punktspiele absolvieren möchten, einen Rahmen dafür zu bieten. Dazu haben wir versucht, einen guten Kompromis zu finden, ohne gesundheitliche Risiken einzugehen. Daher haben wir die Möglichkeiten, die uns die Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen bietet, nicht voll ausgeschöpft”, so Geschäftsführer Löwer.

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