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Die Deutsche Meisterschaft findet in Moslesfehn am kommenden Wochenende statt.

TV Jahn Schneverdingen peilt Titel bei Faustball-DM an

Die Faustball-Damen des TV Jahn Schneverdingen (Bild, von links: Hinrike Seitz mit Theresa Schröder und Laura Kauk) treten am kommenden Wochenende zur DM an. Foto: TVJS
Die Faustball-Damen des TV Jahn Schneverdingen (Bild, von links: Hinrike Seitz mit Theresa Schröder und Laura Kauk) treten am kommenden Wochenende zur DM an. Foto: TVJS
SCHNEVERDINGEN - 02. März 2022 - 14:13 UHR - VON REDAKTION

Der TV Jahn Schneverdingen möchte am Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft der Faustball-Damen in Moslesfehn seine Siegesserie fortsetzen und auch die zweite Saison in Folge möglichst ohne Niederlage abschließen. Nach einer Saison mit 14 Siegen und nur fünf verlorenen Sätzen reist der TV Jahn als Mitfavorit zu den nationalen Titelkämpfen ins Oldenburger Land.

Schneverdingen im Eröffnungsspiel

Um 11 Uhr eröffnen die Jahnlerinnen am Sonnabend die Meisterschaft mit dem Spiel gegen Gastgeber SV Moslesfehn. Der SVM hat in der abgelaufenen Saison zwar nur den vierten Platz belegt, profitiert aber von dem Freiplatz, der dem Ausrichter zusteht. Im ersten Aufeinandertreffen im November mussten die Schneverdingerinnen lange kämpfen, um mit 3:2 die Oberhand zu behalten. Im Rückspiel ließ man dem DM-Gastgeber beim 3:0 keine Chance. “Spiele gegen Moslesfehn sind immer hart umkämpft und gehen meistens sehr knapp aus. Wir müssen von der ersten Sekunde an hellwach sein und dem Gegner frühzeitig den Schneid abkaufen”, blickt Spielführerin Hinrike Seitz auf das erste DM-Spiel voraus.

Zweite Partie gegen gegen amtierenden Meister

Auch die zweite Vorrundenpartie hat es in sich. Dann ist der Gegner kein Geringerer als der amtierende Deutsche Hallenmeister TSV Calw. Der TSV setzte sich im März 2020 die letztmalig vergebene Krone des Deutschen Meisters in der damals ausverkauften Schneverdinger Sporthalle auf, als man den TV Jahn mit 3:1 bezwang. Jetzt sei ein guter Zeitpunkt für eine verspätete Revanche, sagt Zuspielerin Seitz mit einem Augenzwinkern. In der anderen Gruppe treffen der Südmeister und amtierende Europapokalsieger TSV Dennach, der Nordzweite Ahlhorner SV sowie der Drittplatzierte aus dem Süden, der TV Segnitz, aufeinander. Dabei liegt die Favoritenrolle eindeutig bei den erfahrenen Teams aus Dennach und Ahlhorn. Dem fränkischen Hallen-DM-Neuling aus Segnitz fällt nur die Außenseiterrolle zu.

Die jeweils Erstplatzierten beider Gruppen qualifizieren sich für das Halbfinale, das am Sonntagmorgen ausgetragen wird. Das große Finale steigt dann am Sonntag um 14.15 Uhr.

TV-Übertragung kostenpflichtig

Die Zuschauerkapazitäten sind begrenzt und bereits sämtliche Tickets im Vorfeld verkauft. Es besteht aber die Möglichkeit, alle Spiel im Livestream zu verfolgen. Erstmalig wird dieses im kostenpflichtigen Pay-Per-View-Modus erfolgen. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es online.

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