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Verkehrserziehungstag an der Sophie-Dorothea-Schule in Ahlden

Radparcour und “Toter Winkel”

Unsichtbar: Nino Tonne von der Verkehrswacht zeigte den Kindern, wie groß der Bereich ist, in dem sie im Spiegel des Lkw-Fahrers nicht zu sehen sind.Foto: Grundschule
Unsichtbar: Nino Tonne von der Verkehrswacht zeigte den Kindern, wie groß der Bereich ist, in dem sie im Spiegel des Lkw-Fahrers nicht zu sehen sind.Foto: Grundschule
AHLDEN - 10. Juli 2021 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

An der Sophie-Dorothea-Grundschule in Ahlden feierte diese Art von Veranstaltung zum Thema Verkehrserziehung Premiere: Zum ersten Mal besuchte Frank Rohleder von der Polizei aus Soltau mit seinem Gurtschlitten die Schule. Die Kinder bekamen Informationen zum Sinn des Anschnallens im Auto. Sie konnten anhand der Demonstration des Gurtschlittens, auf dem ein Dummie mal angeschnallt und mal nicht mit viel Geschwindigkeit eine Strecke hinabsauste und plötzlich stoppte, zu wertvollen Einsichten und Erkenntnissen zur Gurtpflicht gelangen.

Zum wiederholten Male kam hingegen die Verkehrswacht zum Verkehrserziehungstag nach Ahlden und baute einen Schilderparcours mit einigen Geschicklichkeitsstationen auf dem Schulhof auf. Mit wachsender Begeisterung und viel Freude wurde der Parcours von den Schülerinnen und Schülern der dritten und vierten Klassen genutzt. Dieser Parcours sollte besonders für die vierten Klassen als Vorbereitung auf die bald anstehende Radfahrprüfung dienen. Besonders auffällig war, wie schnell die meisten Kinder ihre anfängliche Scheu vor der Wippe und der schmalen Rinne, die es zu bewältigen galt, ablegten und diese erfolgreich meisterten. Erfreut waren die Ehrenamtlichen auch darüber, dass die Kinder im Sachunterricht fachlich gut vorbereitet worden waren und vor allem die Bedeutung der zu befolgenden Schilder klar war.

Nino Tonne von der Verkehrswacht bearbeitete an einer weiteren Station auf dem Parkplatz mithilfe eines Lkw das Thema “Toter Winkel” mit den Kindern. Durch eine dreieckige, farbige Plane wurde der große Bereich des toten Winkels veranschaulicht, indem die Kinder vom Fahrerhaus aus einen Blick in den Spiegel werfen konnten und somit erkannten, dass der Fahrer von dort aus die gesamte Kindergruppe auf der Plane und direkt vor dem Lkw nicht sehen kann. Die Kinder haben viel über die Sicherheit im Straßenverkehr gelernt und können so in der Zukunft sicherer ihren Weg zur Schule und der Freizeit bestreiten.

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