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Dow fördert Einrichtung eines 3D-Videosystems am Gymnasium Walsrode / Physik-Leistungskurs guckt “dreidimensional”

Zwei Augen sehen mehr als eines

Guckt jetzt dreidimensional: Der Physik-Leistungskurs im Jahrgang 11 am Gymnasium Walsrode.red
Guckt jetzt dreidimensional: Der Physik-Leistungskurs im Jahrgang 11 am Gymnasium Walsrode.red
WALSRODE - 09. Juli 2018 - 11:00 UHR - VON REDAKTION

Dank der Unterstützung der Firma Dow in Bomlitz hat der Physik-Leistungskurs im Jahrgang 11 am Gymnasium Walsrode im Rahmen eines Unterrichtsprojekts ein 3D-System entwickelt und eingerichtet. Ähnlich wie im Kino werden dabei zwei Projektor-Bilder von einer Leinwand reflektiert und mithilfe einer Spezialbrille betrachtet.

Das 3D-Kino hat sich inzwischen als feste Größe für Filmschaffende und Zuschauer etabliert. Doch die Anwendungen der Stereoskopie (räumliches Sehen) reichen weiter als Jurassic World, Avatar oder die Pixar-Filme. In der Schule kann ein 3D-Videosystem zur eindrucksvollen Darstellung geometrischer Körper, anatomischer Einzelheiten von Lebewesen oder komplexer Biomoleküle genutzt werden. Im Kunstunterricht können die Wirkungen verschiedener Perspektiven oder bestimmter optischer Täuschungen auf Knopfdruck untersucht werden. In all diesen Anwendungen sollen Schüler entsprechende Bild- und Videodaten selbst erzeugen, sodass sie gleichzeitig etwas über das räumliche Sehen als solches und seine technische Umsetzung lernen.

Da der Teufel bekanntlich im Detail steckt, konnte sich das Gymnasium glücklich schätzen, dass der Physikreferendar Dr. Philipp Berssenbrügge bereits über viel Erfahrung mit der technischen Realisierung des stereoskopischen Sehens verfügte. Auf seine Initiative hin stellte Dow unkompliziert Mittel für die Beschaffung der benötigten Geräte bereit. “Schülerinnen und Schüler für technische und naturwissenschaftliche Themen zu begeistern ist für Schulen wie auch Unternehmen eine Herausforderung. Wir freuen uns, mit der Unterstützung dieses spannenden Projekts einen Beitrag zur Förderung der MINT-Fächer leisten zu können”, sagt Wolfgang Möller, Werkleiter Dow Bomlitz. Wenn sich nun Schüler noch mehr für naturwissenschaftliche Themen begeistern, ist dies auch ein Zugewinn für die Unternehmen in der Region. Sobald im Rahmen des Unterrichts vielfältige Anwendungsbeispiele für räumliches Sehen umgesetzt worden sind, ist die interessierte Öffentlichkeit eingeladen, sich selbst ein Bild, nein: zwei Bilder zu machen.

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